Montag, 29. Juni 2015

Der Fahrplan

Wenn ein Buch auf den Markt kommt, kann man ein fertiges Produkt in der Hand halten. Mann sieht direkt, wie dick es ist. Man kann sich das Inhaltsverzeichnis anschauen und auch schon mal in einzelne Kapitel hinein schnuppern. Man kann sich recht schnell einen Eindruck von dem Buch verschaffen und sich dann entscheiden, ob man weitere Zeit und Geld in dieses Buch investieren will.

Bei einem frisch angelegten Blog sieht das ganz anders aus. Die Beiträge trudeln erst nach und nach ein, und bis man sich einen Eindruck davon machen kann, ob es sich lohnt, überhaupt auch nur einen Bookmark anzulegen, braucht es ein wenig. Man begleitet den Blogger bei seiner Arbeit. Das ist eher wie eine Reise als wie ein fertiges Produkt.

Deshalb möchte ich jetzt eine grobe Skizze des Fahrplanes zeichnen, damit man sehen kann, wo die Reise hingehen wird:

Was ist Hypnose?

Die meisten Menschen haben mehr oder weniger genaue Vorstellungen davon, was Hypnose ist. Es gibt aber unterschiedliche Spielarten der Hypnose, die auf den ersten Blick ganz unterschiedlich aussehen: Es gibt klassisch-autoritäre Hypnose, konversationelle Hypnose, Blitzhypnose, Hypnoseinduktionen, die fast ganz ohne Sprache auskommen, Hypnose mit und ohne Trance…

Das verleitet manche Autoren dazu, zu sagen: „Alles ist Hypnose“.

Spätestens jetzt stehen wir vor dem Problem, dass wir die Antwort auf die große Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest geben sollen, ohne überhaupt zu wissen, was die Frage war.

Hypnose in drei einfachen Schritten

Was all diese auf den ersten Blick so unterschiedlichen Spielarten der Hypnose miteinander gemein haben, wird klar, wenn man sich vergegenwärtigt, dass bei einer erfolgreichen Hypnose immer drei Aufgaben erledigt werden müssen:

  1. Aufmerksamkeit fokussieren
  2. Widerstand vermeiden oder umgehen
  3. Automatisch ablaufende Reaktionen anregen

Wenn man dieses Rezept vor Augen hat, fällte es nicht mehr schwer, zu verstehen, wie die unterschiedlichen Hypnotiseure jeweils vorgehen und warum das, was sie da machen, überhaupt funktioniert.

Hypnose lernen

Wenn man dieses drei einfachen Schritte im Hinterkopf behält, fällt es einem viel leichter, all die vielen Details, die Hypnose scheinbar so schwierig und kompliziert machen, zu verstehen. Man weiß dann, was man tut und warum man es tut. Man weiß wo die Reise hingeht und braucht nicht jeden einzelnen Schritt vorauszuplanen.

Das heißt: Man lernt Hypnose, ohne Hypnoseskripte auswendig zu lernen.

Hier gibt es genügend Stoff, für eine Unmenge von Beiträgen mit vielen, vielen Beispielen.

Hypnose im Alltag

Die drei Schritte kann man jederzeit im Alltag anwenden, ohne dass jemand auf die Idee käme, das hätte auch nur irgendetwas mit Hypnose zu tun. Das ist nicht nur im Alltag ganz praktisch, es hilf auch dabei, Hypnose zu lernen. Denn wenn man üben kann, ohne dass es jemand merkt, muss man auch keine Angst haben, dass man ausgelacht wird, wenn man mal nicht die erhoffte Wirkung erzielt. Und ohne diese Angst, lernt es sich gleich viel leichter.

Selbst wenn man nicht unbedingt Hypnose lernen will, werde ich eine Vielzahl von wertvollen Tips geben können, die Ihnen dabei helfen, sich und anderen das Leben etwas einfacher und angenehmer zu machen.

Das ist im wesentlichen der Plan, den ich in den nächsten Wochen und Monate verfolgen will. Zusätzlich werde ich natürlich auf Neuigkeiten aus der Presse oder anderen Blogs hinweisen und selbstverständlich werde ich auch gerne Anregungen und Kommentare aufgreifen und Fragen beantworten.

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